Sportschuhe. Wenn es um Sportschuhe geht, da ist Eitelkeit angesagt. Und wenn die Sportschuhe nicht dem sportlichen Zweck dienen, sondern dem Styling des Outfits, dann ist dem schon ganz besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Sneakers sind nicht einfach nur ein Schuh. Sneakers sind eine Einstellung. Ja, das haben wir schon einmal in Bezug auf Jeanshosen gesagt. Aber so wie mit den Jeans, sind Sneaker in ihrer geschichtlichen Entwicklung doch ähnlich zu betrachten. War die Jeans eine Arbeitshose – nun trägt sie jede(r), in jeder Gesellschaftsschicht, in jeder Altersklasse. Jeans sind inzwischen keine Einstellung mehr, sondern seit Jahren ein globales multi-kulti-soziales Trendobjekt, an dessen Popularität kein anderes Kleidungsstück über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren herangereicht hat.

Was ist nun mit den Sneakern? Sneakern „droht“ eine ähnliche Entwicklung. Die einstigen Laufschuhe erfahren eine ähnliche Laufbahn wie die Jeans. Und sie passen auch so wunderbar dazu. Trug man/frau sie noch eher zum Freizeitlook, hat sich das inzwischen doch massiv geändert. Selbst Chanel zeigte auf der Paris Fashion Week in seiner Frühjahrskollektion 2014 eine ganz urbane Kollektion, die in Sneakern aller Couleur präsentiert wurde. Also auch in der Couture-Liga sind die Sportschuhe angekommen.

Sneakers gibt es nicht nur von einschlägigen Sportfirmen wie Adidas, Puma, Reebock etc. Etliche neue Labels sprießen wie Unkraut aus dem Boden. Hier geht es eher um das Design für die entsprechende Peargroup. Das zeigte erst kürzlich die Schuhmesse „what about shoes“.(Wir berichteten darüber) Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Sogar Flügel lässt man ihnen wachsen – Hauptsache sie sind bunt und auffällig.

Wer trägt nun Sneakers? Alle. Einfach alle. Und sei es nicht unbedingt aus modischen Gründen. Sie sind bequem und schaden den Füssen weniger als Stillettos, High Heels oder enge schicke Konfektionsschuhe. Die Orthopäden freuen sich, dass die Menschheit nach 100 Jahren Schuhreform nun auch einmal darauf gekommen ist, den Füssen etwas Gutes zu tun.

keilabsatz Sneaker

Und die, die gerne bequeme Schuhe tragen freuen sich auch, da heute ein Sneaker zu einem Kleid auch gut aussehen kann.

Die Sneakerindustrie hat sich nicht lange bitten lassen und gleich dann noch Sneaker mit Plateaux- und Keilabsatz in Silberoptik auf den Markt gebracht,dass selbst Edelmarken die Erlaubnis erteilen einen Sportschuh zu tragen.

Nachdem die Klimakonferenz gerade mal wieder zu scheitern droht und die Industrieländer für ihre Dreckschleuderproduktionen in Billiglohnländern die Klimakatastrophen nicht verantworten wollen, müssen wir Verbraucher ran. Und da bietet es sich doch an, über vertretbare Schuhe weiter und weiter zu schreiben.

Die Neuen sind auf dem Markt. Schön bunt und außerdem absolut komfortabel sollen sie sein – die Sneakers, Lauf- und Sportschuhe von New Balance, geeignet für den Normalgebrauch bis zum Dauersportgenuss auf dem Tennisplatz oder der Marathonstrecke.

Wir haben sie nicht getestet aber glauben mal den Angaben der Website und der PR.

Zur Geschichte
Das amerikanische Unternehmen wurde 1906 von dem britischen Einwanderer und Schuhmacher William J. Riley gegründet. Sein Ziel war es, Fußprobleme durch angepasste Einlagen und individuelles Schuhwerk zu lindern. Selbst Sportschuhe gestaltete er nach den Anforderungen, denen ein Fuß bei höchster Belastung ausgesetzt ist.

Da hinkte der Schuhmacher der Kleider- und Schuhreform mit seinem Anliegen zwar etwas hinterher aber immerhin begann der Brite sich 1941 auf komfortable Laufschuhe zu spezialisieren.

Die absolute Passgenauigkeit an die Anatomie des Fußes basierte auf der Beobachtung der Hühner des Firmengründers. Fasziniert von der Balance, die Hühner auf nur drei Krallen halten, entwickelte er ein Dreizackenmodell, dass er mit seinen orthopädischen Kenntnissen auf den menschlichen Fuß anpasste und verfeinerte. Bis heute werden die Sohlen und Einlagen auf entsprechende Belastungsumstände optimiert. Über die Schuhgröße hinaus werden Breite und Abstand zwischen Fersen und Ballen gemessen.

Damit sind die Sportschuhe von New Balance zwar noch lange kein Maßschuh, dennoch wirkt eine solche Anpassung nachhaltig positiv auf die Gesundheit der Füße und schließlich auf die gesamte Anatomie.

Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bedeutet auch umweltfreundliche, recyclebare und reperable Materialien zu verwenden, Wasser und Umwelt nicht zu belasten.

Dabei steht Sustainability und Wiederverwertbarkeit, lösungmittelarme Produktion mit im Vordergrund der Herstellungsprozesse von New Balance. Selbst die absolut gute Sohlendämpfung ist durch die recyclebare Polyurethanschale möglich.

Seit 2009 gibt es eine sogenannte „grüne Linie“ der Laufschuhe. Damit sind sie nicht die Einzigen auf dem Markt der Sportindustrie.

Das inzwischen riesige Unternehmen ließ sich auch nicht auf den ausbeuterischen Billigschuhmarkt ein und fertigt ausschließlich in den USA und Großbritanien an. Trotzdem sind die Schuhe bezahlbar und sogar in gewisser Weise sustainable.

Und das ist doch erfreulich. Ein Schuh für das gute Gewissen, dazu bequem und auch noch trendig chic für den, der auch zum Anzug einen Sneaker trägt.

Laut Pressetext: „Seit der 574er im Jahre 1988 auf den Markt kam, gilt das Modell unter Sneaker Fans als DER klassische New Balance Schuh überhaupt. Anfang der 90er Jahre als Revolution im Laufschuhbereich gefeiert, ist der 574 aufgrund seines zeitlosen Designs mit stark profilierter Sohle und dem bewährten ENCAP-Dämpfungssystem, mittlerweile in diversen Material und Themenfamilien erschienen…“

Den Schuh gibt es in knallig bunt: Safran, Grün und Rot.

Text: S. O. Beckmann
Fotos: Pressefotos New Balance

Nachdem die Klimakonferenz gerade mal wieder zu scheitern droht und die Industrieländer für ihre Dreckschleuderproduktionen in Billiglohnländern für die Klimakatastrophen nicht zur Verantwortung gezogen werden wollen, müssen wir Verbraucher ran. Und da bietet es sich doch an, über vertretbare Schuhe weiter und weiter zu schreiben.

Die Neuen Sneakers von New Balance sind auf dem Markt. Schön bunt und außerdem absolut komfortabel sollen sie sein – die Sneakers, Lauf und Sportschuhe für den Normalgebrauch bis zum Dauersportgenuss auf dem Tennisplatz oder der Marathonstrecke von New Balance.

Wir haben sie nicht getestet aber glauben mal den Angaben der Website und der Werbeagentur.

Zur Geschichte
Das amerikanische Unternehmen wurde 1906 von dem britischen Einwanderer und Schuhmacher William J. Riley gegründet. Sein Ziel war es, Fussprobleme mit angepassten Einlagen und individuellem Schuhwerk zu lindern. Selbst Sportschuhe gestaltete er nach den Anforderungen, denen ein Fuss bei höchster Belastung ausgesetzt ist.
Da hinkte er der Kleider- und Schuhreform mit seinem Anliegen zwar etwas hinterher aber immerhin begann der Schuhmacher 1941 sich auf komfortable Laufschuhe zu spezialisieren.
Die absolut passgenaue Ergonomik des Fusses basierte auf der Beobachtung der Hühner des Firmengründers. Fasziniert von der Balance, die Hühner auf nur drei Krallen halten, entwickelte er ein Dreizackenmodell, dass er mit seinen orthopädischen Kenntnissen auf den menschlichen Fuss anpasste und verfeinerte. Bis heute werden die Sohlen und Einlagen auf entsprechende Belastungsumstände optimiert.

Nachhaltigkeit
Dabei steht Sustainability und Wiederverwertbarkeit, lösungmittelarme Produktion mit im Vordergrund der Herstellungsprozesse.
Das inzwischen riesige Unternehmen ließ sich auch nicht auf den ausbeuterischen Billigschuhmarkt ein und fertigt ausschließlich in den USA und Großbritanien an. Trotzdem sind die Schuhe bezahlbar und sogar in gewisser Weise sustainable. Und das ist doch erfreulich. Ein Schuh für das gute Gewissen.

Laut Pressetext: „Seit der 574er im Jahre 1988 auf den Markt kam, gilt das Modell unter
Sneaker Fans als DER klassische New Balance Schuh überhaupt. Anfang der 90er Jahre als RevoluLon im Laufschuhbereich gefeiert, ist der 574 aufgrund seines zeitlosen Designs mit stark profilierter Sohle und dem bewährtenENCAP-Dämpfungssystem, mitlerweile in diversen Material und Themenfamilien erschienen…“
Den Schuh gibt es in Safran, Grün und Rot.

Text: S. O. Beckmann
Fotos: Pressefoto New Balance

DER BRILLENTEST – Charly von MYKITA

Wie das Leben so ist – irgendwann braucht jeder Mensch mal eine Brille. Selbst wenn die Augen noch so gut sind. Ab Ende 40 hört es auf mit dem scharfen Blick auf die Dinge. Es gibt zweierlei Möglichkeiten durch die Welt zu gehen. Entweder man steht zu seinem Handycap und versucht sich mit billigen Drogeriemarktbrillen durchs Leben zu schlagen oder man bleibt eben blind. Über kurz oder lang stellt man dann doch fest – so geht es nicht weiter. Ein Blindfisch möchte wohl niemand sein. Am Ende begibt man sich auf die Suche nach der ultimativ passenden Brille. Meine Suche beschränkte sich auf drei Monate. Ich habe Brillen in allen Preisklassen aufprobiert, mich von unterschiedlichen Geschmäckern beraten lassen, weil mein Hauptberater für dererlei Angelegenheiten immer keine Zeit hatte.
BRILLE
Was ich auf meiner Suche nach der richtigen Sehhilfe alles über Brillen erfahren habe und welche Optiker wirklich keine Blindfische sind und individuell beraten können. Welche Brillenmacher für kleine Köpfe Brillen entwickeln und welche für große, und dass die großen Markenbrillen mit ihren goldenen BlingBlinglabels am Bügel gar nicht so gut sind und so weiter und so fort…

Der Faktor Identifikation blieb lange unzureichend erfüllt. Am Ende gab es drei Brillen zur Auswahl. Iich habe mich natürlich für die SCHÖNSTE entschieden. Sie heißt Charly und ist transparent grün. Je nach Licht schimmert sie auch mal braun und passt sich meinen Augen an, die sich wie bei einem Chamäleon, je nach Lichteinfall mal grün oder braun präsentieren.

Mykita Charly BRILLE

Ich, als Wahlberlinerin, stehe zu Berlinlabels und so wurde Charly von Mykita mein Wegbegleiter, der sich weit vor allen Favoriten durchsetzen konnte. Eine Brille sollte aber nicht nur gut aussehen. Sie sollte vor allem aus sehr gutem Material und in bester Verarbeitung die Dauer von Trends und Gebrauchsintensität aushalten können, nicht ausleihern und von der Nase rutschen etc. Tatsächlich ist mein Charly aus gutem Acetat, mit besten Scharnieren ausgestattet, sitzt perfekt, ist robust und macht mich zu einer stolzen Brillenschlange, die endlich mal wieder den Durchblick hat. Ich danke Petita Pepita für ihre Ausdauer, die mir bei der endgültigen Entscheidungsfindung so geduldig zur Seite stand.

Text & Foto S. Beckmann