New Balance – nachhaltig und gesund

New Balance – nachhaltig und gesund

Nachdem die Klimakonferenz gerade mal wieder zu scheitern droht und die Industrieländer für ihre Dreckschleuderproduktionen in Billiglohnländern die Klimakatastrophen nicht verantworten wollen, müssen wir Verbraucher ran. Und da bietet es sich doch an, über vertretbare Schuhe weiter und weiter zu schreiben.

Die Neuen sind auf dem Markt. Schön bunt und außerdem absolut komfortabel sollen sie sein – die Sneakers, Lauf- und Sportschuhe von New Balance, geeignet für den Normalgebrauch bis zum Dauersportgenuss auf dem Tennisplatz oder der Marathonstrecke.

Wir haben sie nicht getestet aber glauben mal den Angaben der Website und der PR.

Zur Geschichte
Das amerikanische Unternehmen wurde 1906 von dem britischen Einwanderer und Schuhmacher William J. Riley gegründet. Sein Ziel war es, Fußprobleme durch angepasste Einlagen und individuelles Schuhwerk zu lindern. Selbst Sportschuhe gestaltete er nach den Anforderungen, denen ein Fuß bei höchster Belastung ausgesetzt ist.

Da hinkte der Schuhmacher der Kleider- und Schuhreform mit seinem Anliegen zwar etwas hinterher aber immerhin begann der Brite sich 1941 auf komfortable Laufschuhe zu spezialisieren.

Die absolute Passgenauigkeit an die Anatomie des Fußes basierte auf der Beobachtung der Hühner des Firmengründers. Fasziniert von der Balance, die Hühner auf nur drei Krallen halten, entwickelte er ein Dreizackenmodell, dass er mit seinen orthopädischen Kenntnissen auf den menschlichen Fuß anpasste und verfeinerte. Bis heute werden die Sohlen und Einlagen auf entsprechende Belastungsumstände optimiert. Über die Schuhgröße hinaus werden Breite und Abstand zwischen Fersen und Ballen gemessen.

Damit sind die Sportschuhe von New Balance zwar noch lange kein Maßschuh, dennoch wirkt eine solche Anpassung nachhaltig positiv auf die Gesundheit der Füße und schließlich auf die gesamte Anatomie.

Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bedeutet auch umweltfreundliche, recyclebare und reperable Materialien zu verwenden, Wasser und Umwelt nicht zu belasten.

Dabei steht Sustainability und Wiederverwertbarkeit, lösungmittelarme Produktion mit im Vordergrund der Herstellungsprozesse von New Balance. Selbst die absolut gute Sohlendämpfung ist durch die recyclebare Polyurethanschale möglich.

Seit 2009 gibt es eine sogenannte „grüne Linie“ der Laufschuhe. Damit sind sie nicht die Einzigen auf dem Markt der Sportindustrie.

Das inzwischen riesige Unternehmen ließ sich auch nicht auf den ausbeuterischen Billigschuhmarkt ein und fertigt ausschließlich in den USA und Großbritanien an. Trotzdem sind die Schuhe bezahlbar und sogar in gewisser Weise sustainable.

Und das ist doch erfreulich. Ein Schuh für das gute Gewissen, dazu bequem und auch noch trendig chic für den, der auch zum Anzug einen Sneaker trägt.

Laut Pressetext: „Seit der 574er im Jahre 1988 auf den Markt kam, gilt das Modell unter Sneaker Fans als DER klassische New Balance Schuh überhaupt. Anfang der 90er Jahre als Revolution im Laufschuhbereich gefeiert, ist der 574 aufgrund seines zeitlosen Designs mit stark profilierter Sohle und dem bewährten ENCAP-Dämpfungssystem, mittlerweile in diversen Material und Themenfamilien erschienen…“

Den Schuh gibt es in knallig bunt: Safran, Grün und Rot.

Text: S. O. Beckmann
Fotos: Pressefotos New Balance

Comments are closed.