Dorothee Schumachers #Traumwelten

Dorothee Schumachers #Traumwelten

Dorothee Schumachers diversen Traumwelten sind praktisch, verspielt und bisweilen elegant

Der Hashtag #Traumwelten bildet die Grundidee der SS 2017 Kollektion von Dorothee Schumacher. Das lässt vieles offen und zeigt, wie Visionen zu Mode werden können. Diversiv und nicht gerade aus ist diese Kollektion – nicht mit einem Blick zu fassen.

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Hier werden Bilder von Hieronymus Boschs Meeres und Weltraumwelten herangezogen und finden sich in Stoffprints wieder. Kachina-Puppen der Hopi Indianer Arizonas sind Inspiration für die auftretenenden Stickereien und das Schuhdesign.

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Man kennt es schon, Dorothee Schumacher ist ein Amerika-Fan und lässt immer ein Stück davon in ihre Kollektionen einfließen. Es ist der Indian Summer, das Licht die Farben, die sie von ihren Reisen dorthin mitbringt oder eben diese Kultpüppchen, die Einfluss auf Farben, Designs und Applikationen haben.
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Dann wieder zeigt die Münchnerin ganz klare Linien in Unifarben, die sie durch Details aufbricht. Robuste Tageskleider mit breiten Gürteln, Schnüren, Falten, XXL-Taschen, Asymmetrien stehen neben leicht fließenden Blümchenkleidern Glockenformen, Volants und Jabots. So gegensätzlich wie es gegensätzlicher nicht sein könnte zeigt sich Dorothee Schumacher auf der Fashion Week Berlin. Aber so sind Traumwelten. Sie ordnen sich keinem logischen System unter sondern zeigen gerade aus, was ganz unterschwellig einen Menschen lenkt.
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Auch die Farbigkeit scheint kein System. In Teilen zeigt Dorothee Schumacher verspielte, dunkelblaue Blümchenprints, dann wieder klare unifarbene Outfits in Sandtönen oder fließendes, helles Blau – so wie wir die Designerin kennen. Klar und nie zu bunt und immer positiv gestimmt.
Text & Fotos: S. O. Beckmann