Kleine Taschen und was nun?

Kleine Taschen und was nun?

Es ist noch nicht so lange her, da konnte eine Handtasche nicht groß genug sein. Jetzt haben wir uns daran gewöhnt, einen universell nutzbaren halben Weekender tagtäglich mit allerlei Krims und nötigem Krams darin mit uns zu schleppen. Und da setzen die Trends plötzlich neue Maßstäbe – es kann nicht klein genug sein – und dann ist es erst richtig schick. Hey, haben wir nicht durch unsere Taschen demonstriert, dass wir alles mit einer Tasche können, mobil am Laptop arbeiten, schön sein und abends hübsch ausgehen? Immer alles dabei zu haben zum Umziehen und Reinschmeißen. Ein heilloses Chaos ist in diesen Taschen und den Schlüssel fand man bis zu dem Zeitpunkt nicht, bis die Designer den genialen Schlüsselhaken als Pflichtutensil in Taschen installierten. Und jetzt müssen wir uns wieder umgewöhnen. In so einer kleinen Tasche ist gerade mal Platz genug für 1 Geldkarte, 1 Schlüssel und 1 Schminkneccessaire. Nichts mit all in one. Also zieht Frau los mit Handtäschchen, Laptoptasche und noch einer weiteren Tasche für den anderen Kram, um den Tag zu überstehen.

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Ophelia und ihre Handtaschen. Foto: Jenny Kolossa.

Tja, so sieht es dann aus, wenn Frau einen arbeitsreichen Tag mit vier Stationen ohne Pause überstehen muss.

Klein aber ohoh
Die neuen Minibags sind also für den besonderen Ausgehmoment geeignet. Es sind die neuen Statementtaschen, ein Blickfang, ein schönes Accessoire, handlich und ausgesprochen wunderbar, weil es zu nichts nütze ist, als einfach ein schöner Begleiter zu sein.

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Bally-Minibag

Text: S. O. Beckmann
Foto: Jenny Kolossa
Bild: S. O. Beckmann