LABEL TO WATCH: MAISONNOÉE

LABEL TO WATCH: MAISONNOÉE

Die Herbst/Winter Kollektion 2017/18 von MAISONNOÉE ist jetzt im Store erhältlich.

Sophie Oemus ist kein Mensch, der laut sein muss, um wahrgenommen zu werden. Die Designerin gründete ihr Luxuslabel MAISONNOÉE 2013, direkt nach ihrem Studium an der Esmod Berlin und zeigte von Beginn an ihre Kollektionen auf der Fashion Week Berlin. Plissiertes Leder ist ihre Spezialität. Zeitgenössische Schnitte, lässig, sophisticated und elegant entwirft Sophie Oemus Kleider für die moderne Frau.

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„simple but sophisticated READY TO WEAR“ nennt sie ihren Stil
Es ist ein ganz eigener Businessstil. Die Kleider müssen tragbar sein, das heißt, bequem und trotzdem elegant. Das unterstreicht S. Oemus mit den besonderen Stoffen, wie Kaschmir, Seiden und Leder, plissiertes Leder, dass sie selbst entwickelt hat und auf dessen Muster sie ein Patent besitzt.

Maissonnoee HW 17 18 Fashion Week Berlin Foto :S.O.BECKMANN
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Das bei Maisonoee verwendete Leder ist wie eine zweite Haut. Entsprechend fein und weich fühlt es sich an. Teile aus Leder in Kombination mit Seide sind eine weitere Spezialität der Designerin. Handwerklich sind die Teile absolut perfekt ausgearbeitet, denn sonst würde die Kombination Leder-Seide nicht funktionieren.

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Auch vor digitalen Drucken auf Leder schreckt S. Oemus nicht zurück. Einzelteile aus der Winterkollektion 2017/18 hat sie mit blau-weißen Blumen auf Leder und Seiden bedrucken lassen. Es ist ein unverkennbarer Stoff, den es nur für diese Kollektion gibt.
Nicht nur als Luxuslabel besetzt Maisonnoée eine besondere Position in der Berliner Modeszene. Sie erweitert ihre Kollektionen immer wieder mit Taschen, Strümpfen, Schmuck und Accessoires. Für die Töchter ihrer Kundinnen gibt es einzelne Teile in Kindergrößen aus ebenso edlen Materialien.

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Taschen sind ein absolutes Muss
Taschen sind für die Gründerin von Maisonnoée unerlässlich. Selbst in einem seidenen Abendkleid sind sie verborgen. „Die Frau von heute braucht Taschen“, sagt die Designerin und Mutter von drei Kindern. Die Kleider müssen bequem, dem Anlass entsprechend tauglich und trotzdem auch praktisch sein.

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Ein ganz privates Atelier als Rückzugsort
S. Oemus entwickelt ihre Kollektionen in ihrem häuslichen Atelier, in das sie sich zur Ideenfindung einschließt. Hier ist sie die Designerin, die Künstlerin, die Gestalterin. Dann erst begibt sie sich in ihr Studio an der Potsdamer Straße. Dort arbeitet ihr Team auf drei Etagen. Unten ist der Store, in den zwei darüber liegenden Etagen sind Werkstatt, PR und Showroom untergebracht. Hier empfängt sie Einkäufer aus ganz Europa. Hier entwickelt das Team unkonventionelle Ideen zur Bekanntmachung des Labels. Unter dem Dach wird genäht. Alles befindet sich in der Villa des Neuen West. Das ist gut zur Kontrolle und gut für die Teamarbeit. In der Potsdamer Straße ist Sophie Oemus hauptsächlich Geschäftsfrau. Sie weiß sehr genau, was zu tun ist, ein gutes Team zu organisieren und bei der Stange zu halten.

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Sich nach außen zu präsentieren, ist ein Job für sich
S. Oemus braucht keine Gala oder Buntepräsenz. Sie vermeidet, ihre Kollektionen durch C-Promis zu promoten. Das liegt dieser bodenständigen, jungen Frau fern. Sie sucht unkonventionelle Wege, ihre Kleider durch die Trägerinnen effektiv, weltweit zu verbreiten. Dafür arbeitet sie u. a. mit Hotels zusammen.

Der Store steht auch nicht in erster Reihe zur sich wandelnden Potsdamer Straße, wo alle Milieus zusammentreffen. Das Maisonnoée-Team genießt die ruhige Atmosphäre im edlen Hofensemble des Neuen West.

Potsdamer Straße 91
10785 Berlin
opening hours: Mon–Sat 10.00 a.m. – 08.00 p.m.
www.maisonnoee.com

Text & Fotos: S. O. Beckmann