Nach der Wende ist Berlin zu einer Modemetropole avanciert. Mit der Fashion Week Berlin und den Messen Bread & Butter und Premium Exhibitions begann der internationale Modehype in der Hauptstadt. Internationale Labels zieht es nach Berlin und es entstehen immer wieder neue Modemeilen mit ganz eigenem Stadtteilprofil. Das macht Berlin als Modestadt so interessant und vielfältig.

Mit speziell auf Ihre Wünsche ausgerichtete Fashiontouren zeigen wir Ihnen den Blick hinter die Kulissen der Modeateliers, Showrooms, Stores, Flagshipstores und Secondhandläden. Durch Einblicke in Werkstätten und Ateliers verstehen Sie die Designs und lernen die Designer zum Teil persönlich kennen.

Die geführte Touren finden in kleinen Gruppen statt, so dass auch auf individuelle Wünsche eingegangen werden kann und die Zeit zu Anproben gegeben ist. Atelier-/ Werkstattbesuche sind meist Teil einer Fashiontour, bei denen die Designer einen Einblick in ihre Arbeit gewähren.

Beratung und Begleitung

– persönliche Stil- und Farbberatung
– Shoppen mit Begleitung und Beratung (max. 2 Personen)
– Konzepte für Bühnenoutfits
– Kleidkonzepte für Business, Alltag und besondere Anlässe
– Vermittlung an Maßschneider (Damen,Herren, Festgarderobe)
(Preise auf Anfrage)

Touren:
Mitte
Charlottenburg
Schöneberg
Prenzlauer Berg
Friedrichshain

Für Modeeinkäufer bieten wir besondere Programme an. Bitte sprechen Sie uns an.
Kontakt: Susanne Beckmann >>beckmann@modesearch.de

Tour 1: Tour durch Designstores (bis 8 Personen)
Sie möchten Berlin besuchen und die Vielfalt der Modeszene Berlins kennenlernen? Allein oder als Gruppe bieten wir individuelle Touren abseits der großen Shopping-Malls. Wir führen Sie durch kleine Showrooms und Designateliers der Stadt und gewähren Ihnen einen Blick hinter die Kulissen.
Kontakt: Susanne Beckmann beckmann@modesearch.de

Tour 2: Personal Shopping-Tour
Jeder Anlass verlangt die entsprechende Garderobe. Wir finden in Absprache mit Ihnen die richtigen Designer, Showrooms und Stores, zu denen wir Sie gerne begleiten und sie individuell beratend unterstützen. Mit unserer Unterstützung können Sie besonderen Anlässen ganz entspannt entgegensehen.

Suchen Sie einen „Personal-Shopper“, der Sie begleitet und in Stilfragen berät? Wir gehen mit Ihnen in ausgesuchten Stores einkaufen und finden mit Ihnen gemeinsam Ihren individuellen Stil.
Kontakt: Susanne Beckmann beckmann@modesearch.de

Tour 3: Firmenevents und Begleitprogramme in der Modeszene
Als ganz besonderes Highlight einer Veranstaltung sind Touren durch die Modeszene Berlins immer wieder beliebt. Als Begleitprogramm von Tagungen, Messen und Firmenevents planen wir für Sie eine Tour durch die Modeszene der Hauptstadt.

Preis: auf Anfrage an Susanne Beckmann >>beckmann@modesearch.de

Impressionen von der New York Fashion Week

Das am meisten diskutierte Accessoire während der New York Fashion Week war das Apple IPhone 6. Es beherrschte die Schlagzeilen auf den Wirtschaftsseiten der Print- und Onlinezeitungen und die Modeberichterstattung.

Das Mobiltelefon ist ein unentbehrliches Accessoire, das die ständige Erreichbarkeit und die Präsenz in den sozialen Netzwerken sichert, und es ist ein Fashion Statement. Es macht einen Unterschied in der eigenen und der sozialen Wahrnehmung, ob jemand ein Handy von Apple, Samsung oder LG Electronics trägt.
Den größten Coolness-Faktor hat noch immer das Apple IPhone, danach folgt das Galaxy von Samsung. Während der New York Fashion Week wurde das südkoreanische LG gepusht, das gegenüber Apple und Samsung im Rückstand liegt. Das Unternehmen LG Electronics, nach Samsung der zweitgrößte Handyhersteller in Südkorea, hat vor zwei Jahren die Veranstaltungen der New York Fashion Week, die in den Milk Studios downtown stattfanden, gesponsort. In diesem Jahr unterstützte es das Konzert „Fashion Rocks“, das die Verbindung von Mode und Musik beschwor. Auch die Londoner Fashion Week wird von LG Electronics gesponsort. Das Unternehmen hat begriffen, dass Handys Accessoires sind, die nicht nur nach dem Kriterium der Funktionalität beurteilt werden.

Fast jede Frau hält ständig ein Handy in der Hand, meistens zusätzlich zur Handtasche, manchmal jedoch scheint das Handy sogar an die Stelle der Handtasche zu treten.

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Wo aber sollen Schlüssel, Lippenstift und Taschentuch untergebracht werden? In das neue Apple IPhone wird sogar ein elektronisches Bezahlsystem integriert, aber noch dürfte es die Geldbörse nicht ersetzen.

Mehr zur New York Fashion Week SS 2015:

Fotostrecke von Rose Wagner HIER LESEN >>

Fashion Week als Ort der Unterhaltungsindustrie. Von Rose Wagner HIER LESEN >>

Text & Fotos: Rose Wagner

Einen Monat lang, von Anfang September bis in den Oktober hinein, finden nacheinander die wichtigsten Modewochen statt. Auf die New York Fashion Week folgen London, Mailand und Paris. Designer, Einkäufer, Models, Journalisten, Fotografen, Blogger und Zaungäste, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen, gebensich wieder ein Stelldichein.
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Zaungäste. Foto © Rose Wagner

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Bill Cunningham, der legendäre Modefotograf der New York Times, im Einsatz. Foto © Rose Wagner

In New York wurde die erste Modewoche im Jahr 1943 veranstaltet, als die Stadt wegen des Zweiten Weltkriegs vom Pariser Luxusmarkt abgeschnitten war. Heute gibt es konkurrierende Veranstaltungen. Die offizielle New Yorker Modewoche ist die Mercedes Benz Fashion Week. Sie wird von der Veranstaltungsagentur IMG Worldwide organisiert, die die Rechte daran von der New Yorker Modekammer – Council of Fashion Designers of America – kaufte. Zur den Sponsoren der Mercedes Benz Fashion Week gehört das Kosmetikunternehmen Maybelline. Die Schauen finden im Lincoln Center statt, direkt neben der Metropolitan Opera. Seit neuestem gehört IMG der Künstleragentur William Morris Endeavor Entertainment and Silver Lake Partners, die viele international bekannte Musiker
und Schauspieler vertritt.

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Posierendes Model. Foto © Rose Wagner

Seit einigen Jahren wird parallel zur Mercedes Benz Fashion Week die MADE Fashion Week abgehalten, für die die Creative Artists Agency verantwortlich zeichnet. Sie zieht jüngere Designer an, die sich erst noch einen Namen machen müssen und solche, die ein unkonventionelles Ambiente bevorzugen. Deren Kollektionen werden downtown in den Milk Studios gezeigt, einem alten Industriegebäude, das weniger gelackt ist als das Lincoln Center. Die MADE Fashion Week wird vom Mercedes-Benz-Konkurrenten Lexus gesponsort.

Zwei Entwicklungen traten bei der New Yorker Modewoche besonders deutlich hervor: Immer mehr Designer kooperieren mit Unternehmen, beispielsweise entwirft Alexander Wang neuerdings Hüllen für Samsungs Galaxy Handy, und Isaac Mizrahi arbeitet mit Chevrolet zusammen und liefert Accessoires, die das Design der Automarke widerspiegeln.

Die Fashion Week wird immer stärker zu einem Teil der Unterhaltungsindustrie. Dass Schauspielerinnen und Sängerinnen in der ersten Reihe sitzen, ist nicht neu. Neu ist allerdings, dass sie mittlerweile immer häufiger Modejournalisten auf hintere Plätze verdrängen. Die meisten Shows werden mit Pop-Musik beschallt, manchmal treten sogar Musiker live auf, und auf Video-Screens werden zusätzlich zum Laufsteg Geschichten in Szene gesetzt. Das Label „Opening Ceremony“ verzichtete ganz auf eine Laufstegpräsentation und führte ein Theaterstück auf, in dem die Schauspieler (Models) über die neue Kollektion redeten.

Den Kleidern kam der Stellenwert von Theaterkostümen zu. Die Show von Thom Browne war in eine magische Gartenlandschaft versetzt und die Schauspielerin Diane Keaton las eine vom Designer selbst verfasste Short Story vor, in der den Kleidern Rollen zukamen. Die Designerin Tracy Reese integrierte die Präsentation ihrer neuen Kollektion in eine Tanzvorführung, und Ralph Lauren zeigte seine Entwürfe des Nachts vor Wasserfontänen im Central Park. Die Eventisierung von Mode erreicht neue Dimensionen. Um die Details von Schnitten, den Stoff und die Ausführung eines Kleidungsstückes geht es nicht mehr, sondern um reines Entertainment.

Während der Fashion Week fand das Popkonzert „Fashion Rocks“ statt, in dem Naomi Campbell moderierte, Duran Duran, Jennifer Lopez und Rita Ora auftraten und Justin Bieber sich bis auf seine Calvin-Klein-Unterhosen auszog. Während der gesanglichen und tanzakrobatischen Vorführungen liefen Models in Kreationen von Calvin Klein und Tommy Hilfiger über die Bühne. Die zweistündige Veranstaltung, die live im Fernsehsender CBS lief, wurde vom Kaufhaus Macy`s und dem Telekommunikationskonzern Verizon gesponsort. Events, die direkt übertragen werden und in Real Time auf Twitter und Facebook kommentiert werden können, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Werbung ihre Zielgruppen auch tatsächlich erreicht und nicht umgangen werden kann.

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Werbung für das Fashion-Rocks-Konzert in der Metro. Foto © Rose Wagner

Theodor Adorno könnte sich bestätigt fühlen: „Die Kulturindustrie verschlingt alles“. Ist das schlimm? Wachsen nicht auch gleichzeitig Eigensinn und Differenzierungsvermögen bei den Konsumenten?

Text & Fotos: Rose Wagner

Anna Sophie Howoldt gehört zu den Designerinnen, die die neue Berliner Modeszene mitprägten. Über ihre Herbst/Winterkollektion 2014 „Reading Sartre“ berichteten wir ausführlich (MEHR LESEN >>). Im Juni 2014 eröffnete sie ein neues Design-Atelier in München. Wir waren bei der Eröffnung und führten ein Gespräch mit ihr.

Anna Sophie Howoldt wuchs in Lübeck auf, studierte in Trier Modedesign, zog 2004 nach Berlin, studierte an der Humboldt-Universität Kunstgeschichte und Philosophie und parallel an der Universität Potsdam das Fach Jüdische Studien, gleichzeitig arbeitete sie im Jüdischen Museum. Sie war und ist ein Energiebündel, dabei jedoch völlig unaufgeregt. Im Gespräch erzählt sie, dass es letztlich das wissenschaftliche Studium war, das sie zur praktischen Kreativität führte, es habe ihr geholfen, „die eigene Sprache zu finden und sich mit dem textilen Material auszudrücken“. Die Entscheidung, im Jahr 2006 in Berlin ein eigenes Label zu gründen, wurde durch die vibrierende Modeszene der Stadt befördert. Anna Sophie Howoldt gehörte bald dazu, und ihr Label „AnSoHo“ – ein Akronym ihres Namens – nahm schnell Fahrt auf. Der Liebe wegen zog sie vor zwei Jahren nach München, wo sie heute mit ihrem Mann und der kleinen Tochter Seraphina lebt.

Im Juni eröffnete sie im Glockenbachviertel ihren neuen Shop. Das Ladengeschäft für „nachhaltige Maschenmode und zugleich Designatelier für Mode und Kostüm“ (Text der Einladung) ist klein aber fein und passt gut in das Szeneviertel um den alten Münchner Schlachthof.
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AnSoHo-Laden in der Dreimühlenstraße 24

Die ganze Familie wurde für die Renovierung des Ladens eingespannt. In mühevoller Arbeit wurde die Treppe im hinteren Teil des Ladens freigelegt und die jahrzehntealten Tapetenschichten von den Wänden gelöst. Jetzt hat der Raum eine südländisch heitere Anmutung. Oben, auf der kleinen Empore, befindet sich das Atelier. Ebenerdig, im Verkaufsraum, hängt die Strick-Couture in einer leuchtenden Farbpalette auf einem
Baumast, der den Bezug des Labels AnSoHo zur Nachhaltigkeit symbolisiert.

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Teile aus der Kollektion

Alle Modelle werden nach Entwürfen der Designerin in einer Strickfirma in der Nähe von Kassel gefertigt. Die feine Merinowolle für die Winterkollektion liefert ein Betrieb in Österreich, der das Rohmaterial aus kontrolliert biologischer Tierhaltung bezieht. Die Baumwolle für die Sommermode kommt aus zertifiziertem Anbau.

Anna Sophie Howoldt gehört zu den Designerinnen, denen es gelingt, minimalistisch zeitlose Strickmode zu schaffen. Ihre Couture wirkt klar und doch feminin, anspruchsvoll und doch unaufdringlich.

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Anna Sophie Howoldt in eigenem Modell bei der Eröffnung ihres Shops

Die Eröffnung des neuen AnSoHo-Shops ist ein Gewinn für die Modeszene in München, aber schade für Berlin. Doch Anna Sophie Howoldt wird der Hauptstadt verbunden bleiben und ihre neue Kollektion in einem Berliner Showroom zeigen.

www.ansoho.com

Text: © Rose Wagner Fotos: © Rose Wagner

 

Sportschuhe. Wenn es um Sportschuhe geht, da ist Eitelkeit angesagt. Und wenn die Sportschuhe nicht dem sportlichen Zweck dienen, sondern dem Styling des Outfits, dann ist dem schon ganz besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Sneakers sind nicht einfach nur ein Schuh. Sneakers sind eine Einstellung. Ja, das haben wir schon einmal in Bezug auf Jeanshosen gesagt. Aber so wie mit den Jeans, sind Sneaker in ihrer geschichtlichen Entwicklung doch ähnlich zu betrachten. War die Jeans eine Arbeitshose – nun trägt sie jede(r), in jeder Gesellschaftsschicht, in jeder Altersklasse. Jeans sind inzwischen keine Einstellung mehr, sondern seit Jahren ein globales multi-kulti-soziales Trendobjekt, an dessen Popularität kein anderes Kleidungsstück über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren herangereicht hat.

Was ist nun mit den Sneakern? Sneakern „droht“ eine ähnliche Entwicklung. Die einstigen Laufschuhe erfahren eine ähnliche Laufbahn wie die Jeans. Und sie passen auch so wunderbar dazu. Trug man/frau sie noch eher zum Freizeitlook, hat sich das inzwischen doch massiv geändert. Selbst Chanel zeigte auf der Paris Fashion Week in seiner Frühjahrskollektion 2014 eine ganz urbane Kollektion, die in Sneakern aller Couleur präsentiert wurde. Also auch in der Couture-Liga sind die Sportschuhe angekommen.

Sneakers gibt es nicht nur von einschlägigen Sportfirmen wie Adidas, Puma, Reebock etc. Etliche neue Labels sprießen wie Unkraut aus dem Boden. Hier geht es eher um das Design für die entsprechende Peargroup. Das zeigte erst kürzlich die Schuhmesse „what about shoes“.(Wir berichteten darüber) Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Sogar Flügel lässt man ihnen wachsen – Hauptsache sie sind bunt und auffällig.

Wer trägt nun Sneakers? Alle. Einfach alle. Und sei es nicht unbedingt aus modischen Gründen. Sie sind bequem und schaden den Füssen weniger als Stillettos, High Heels oder enge schicke Konfektionsschuhe. Die Orthopäden freuen sich, dass die Menschheit nach 100 Jahren Schuhreform nun auch einmal darauf gekommen ist, den Füssen etwas Gutes zu tun.

keilabsatz Sneaker

Und die, die gerne bequeme Schuhe tragen freuen sich auch, da heute ein Sneaker zu einem Kleid auch gut aussehen kann.

Die Sneakerindustrie hat sich nicht lange bitten lassen und gleich dann noch Sneaker mit Plateaux- und Keilabsatz in Silberoptik auf den Markt gebracht,dass selbst Edelmarken die Erlaubnis erteilen einen Sportschuh zu tragen.

Nachdem die Klimakonferenz gerade mal wieder zu scheitern droht und die Industrieländer für ihre Dreckschleuderproduktionen in Billiglohnländern die Klimakatastrophen nicht verantworten wollen, müssen wir Verbraucher ran. Und da bietet es sich doch an, über vertretbare Schuhe weiter und weiter zu schreiben.

Die Neuen sind auf dem Markt. Schön bunt und außerdem absolut komfortabel sollen sie sein – die Sneakers, Lauf- und Sportschuhe von New Balance, geeignet für den Normalgebrauch bis zum Dauersportgenuss auf dem Tennisplatz oder der Marathonstrecke.

Wir haben sie nicht getestet aber glauben mal den Angaben der Website und der PR.

Zur Geschichte
Das amerikanische Unternehmen wurde 1906 von dem britischen Einwanderer und Schuhmacher William J. Riley gegründet. Sein Ziel war es, Fußprobleme durch angepasste Einlagen und individuelles Schuhwerk zu lindern. Selbst Sportschuhe gestaltete er nach den Anforderungen, denen ein Fuß bei höchster Belastung ausgesetzt ist.

Da hinkte der Schuhmacher der Kleider- und Schuhreform mit seinem Anliegen zwar etwas hinterher aber immerhin begann der Brite sich 1941 auf komfortable Laufschuhe zu spezialisieren.

Die absolute Passgenauigkeit an die Anatomie des Fußes basierte auf der Beobachtung der Hühner des Firmengründers. Fasziniert von der Balance, die Hühner auf nur drei Krallen halten, entwickelte er ein Dreizackenmodell, dass er mit seinen orthopädischen Kenntnissen auf den menschlichen Fuß anpasste und verfeinerte. Bis heute werden die Sohlen und Einlagen auf entsprechende Belastungsumstände optimiert. Über die Schuhgröße hinaus werden Breite und Abstand zwischen Fersen und Ballen gemessen.

Damit sind die Sportschuhe von New Balance zwar noch lange kein Maßschuh, dennoch wirkt eine solche Anpassung nachhaltig positiv auf die Gesundheit der Füße und schließlich auf die gesamte Anatomie.

Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bedeutet auch umweltfreundliche, recyclebare und reperable Materialien zu verwenden, Wasser und Umwelt nicht zu belasten.

Dabei steht Sustainability und Wiederverwertbarkeit, lösungmittelarme Produktion mit im Vordergrund der Herstellungsprozesse von New Balance. Selbst die absolut gute Sohlendämpfung ist durch die recyclebare Polyurethanschale möglich.

Seit 2009 gibt es eine sogenannte „grüne Linie“ der Laufschuhe. Damit sind sie nicht die Einzigen auf dem Markt der Sportindustrie.

Das inzwischen riesige Unternehmen ließ sich auch nicht auf den ausbeuterischen Billigschuhmarkt ein und fertigt ausschließlich in den USA und Großbritanien an. Trotzdem sind die Schuhe bezahlbar und sogar in gewisser Weise sustainable.

Und das ist doch erfreulich. Ein Schuh für das gute Gewissen, dazu bequem und auch noch trendig chic für den, der auch zum Anzug einen Sneaker trägt.

Laut Pressetext: „Seit der 574er im Jahre 1988 auf den Markt kam, gilt das Modell unter Sneaker Fans als DER klassische New Balance Schuh überhaupt. Anfang der 90er Jahre als Revolution im Laufschuhbereich gefeiert, ist der 574 aufgrund seines zeitlosen Designs mit stark profilierter Sohle und dem bewährten ENCAP-Dämpfungssystem, mittlerweile in diversen Material und Themenfamilien erschienen…“

Den Schuh gibt es in knallig bunt: Safran, Grün und Rot.

Text: S. O. Beckmann
Fotos: Pressefotos New Balance

Nachdem die Klimakonferenz gerade mal wieder zu scheitern droht und die Industrieländer für ihre Dreckschleuderproduktionen in Billiglohnländern für die Klimakatastrophen nicht zur Verantwortung gezogen werden wollen, müssen wir Verbraucher ran. Und da bietet es sich doch an, über vertretbare Schuhe weiter und weiter zu schreiben.

Die Neuen Sneakers von New Balance sind auf dem Markt. Schön bunt und außerdem absolut komfortabel sollen sie sein – die Sneakers, Lauf und Sportschuhe für den Normalgebrauch bis zum Dauersportgenuss auf dem Tennisplatz oder der Marathonstrecke von New Balance.

Wir haben sie nicht getestet aber glauben mal den Angaben der Website und der Werbeagentur.

Zur Geschichte
Das amerikanische Unternehmen wurde 1906 von dem britischen Einwanderer und Schuhmacher William J. Riley gegründet. Sein Ziel war es, Fussprobleme mit angepassten Einlagen und individuellem Schuhwerk zu lindern. Selbst Sportschuhe gestaltete er nach den Anforderungen, denen ein Fuss bei höchster Belastung ausgesetzt ist.
Da hinkte er der Kleider- und Schuhreform mit seinem Anliegen zwar etwas hinterher aber immerhin begann der Schuhmacher 1941 sich auf komfortable Laufschuhe zu spezialisieren.
Die absolut passgenaue Ergonomik des Fusses basierte auf der Beobachtung der Hühner des Firmengründers. Fasziniert von der Balance, die Hühner auf nur drei Krallen halten, entwickelte er ein Dreizackenmodell, dass er mit seinen orthopädischen Kenntnissen auf den menschlichen Fuss anpasste und verfeinerte. Bis heute werden die Sohlen und Einlagen auf entsprechende Belastungsumstände optimiert.

Nachhaltigkeit
Dabei steht Sustainability und Wiederverwertbarkeit, lösungmittelarme Produktion mit im Vordergrund der Herstellungsprozesse.
Das inzwischen riesige Unternehmen ließ sich auch nicht auf den ausbeuterischen Billigschuhmarkt ein und fertigt ausschließlich in den USA und Großbritanien an. Trotzdem sind die Schuhe bezahlbar und sogar in gewisser Weise sustainable. Und das ist doch erfreulich. Ein Schuh für das gute Gewissen.

Laut Pressetext: „Seit der 574er im Jahre 1988 auf den Markt kam, gilt das Modell unter
Sneaker Fans als DER klassische New Balance Schuh überhaupt. Anfang der 90er Jahre als RevoluLon im Laufschuhbereich gefeiert, ist der 574 aufgrund seines zeitlosen Designs mit stark profilierter Sohle und dem bewährtenENCAP-Dämpfungssystem, mitlerweile in diversen Material und Themenfamilien erschienen…“
Den Schuh gibt es in Safran, Grün und Rot.

Text: S. O. Beckmann
Fotos: Pressefoto New Balance

DER BRILLENTEST – Charly von MYKITA

Wie das Leben so ist – irgendwann braucht jeder Mensch mal eine Brille. Selbst wenn die Augen noch so gut sind. Ab Ende 40 hört es auf mit dem scharfen Blick auf die Dinge. Es gibt zweierlei Möglichkeiten durch die Welt zu gehen. Entweder man steht zu seinem Handycap und versucht sich mit billigen Drogeriemarktbrillen durchs Leben zu schlagen oder man bleibt eben blind. Über kurz oder lang stellt man dann doch fest – so geht es nicht weiter. Ein Blindfisch möchte wohl niemand sein. Am Ende begibt man sich auf die Suche nach der ultimativ passenden Brille. Meine Suche beschränkte sich auf drei Monate. Ich habe Brillen in allen Preisklassen aufprobiert, mich von unterschiedlichen Geschmäckern beraten lassen, weil mein Hauptberater für dererlei Angelegenheiten immer keine Zeit hatte.
BRILLE
Was ich auf meiner Suche nach der richtigen Sehhilfe alles über Brillen erfahren habe und welche Optiker wirklich keine Blindfische sind und individuell beraten können. Welche Brillenmacher für kleine Köpfe Brillen entwickeln und welche für große, und dass die großen Markenbrillen mit ihren goldenen BlingBlinglabels am Bügel gar nicht so gut sind und so weiter und so fort…

Der Faktor Identifikation blieb lange unzureichend erfüllt. Am Ende gab es drei Brillen zur Auswahl. Iich habe mich natürlich für die SCHÖNSTE entschieden. Sie heißt Charly und ist transparent grün. Je nach Licht schimmert sie auch mal braun und passt sich meinen Augen an, die sich wie bei einem Chamäleon, je nach Lichteinfall mal grün oder braun präsentieren.

Mykita Charly BRILLE

Ich, als Wahlberlinerin, stehe zu Berlinlabels und so wurde Charly von Mykita mein Wegbegleiter, der sich weit vor allen Favoriten durchsetzen konnte. Eine Brille sollte aber nicht nur gut aussehen. Sie sollte vor allem aus sehr gutem Material und in bester Verarbeitung die Dauer von Trends und Gebrauchsintensität aushalten können, nicht ausleihern und von der Nase rutschen etc. Tatsächlich ist mein Charly aus gutem Acetat, mit besten Scharnieren ausgestattet, sitzt perfekt, ist robust und macht mich zu einer stolzen Brillenschlange, die endlich mal wieder den Durchblick hat. Ich danke Petita Pepita für ihre Ausdauer, die mir bei der endgültigen Entscheidungsfindung so geduldig zur Seite stand.

Text & Foto S. Beckmann

Steve Jobs and Steve Wozniak had withdrawn from Reed College and UC Berkeley, respectively by 1975. Wozniak designed a video terminal that he could use to log on to the minicomputers at Call Computer. Alex Kamradt commissioned the design and sold a small number of them through his firm. Aside from their interest in up-to-date technology, the impetus for „the two Steves“ seems to have had another source. In his essay From Satori to Silicon Valley (published 1986), cultural historian Theodore Roszak made the point that the Apple Computer emerged from within the West Coast counterculture and the need to produce print-outs, letter labels, and databases. Roszak offers a bit of background on the development of the two Steves’ prototype models.

In 1975, Wozniak started attending meetings of the Homebrew Computer Club. New microcomputers such as the Altair 8800 and the IMSAI inspired him to build a microprocessor into his video terminal and have a complete computer.
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